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Musik zur stillen StundeSamstag, 19.11.2011

Am 19.11.2011 erlebte die Gemeinde Bielefeld-Süd einen ganz besonderen Abend, der mit der Überschrift "Musik zu stillen Zeit" betitelt war.
Vom Barock bis zur Moderne wurde ein musikalischer Querschnitt durch die Epochen zum Anhören gebracht.

 


Pünktlich um 19:00 Uhr begann das Konzert mit einem Gebet und Einleitung durch den Hirten Rainer Mittag.
Durch die Darbietungen führte Helmut Neumann, Musikfachberater der NAK-Bielefeld.
Begonnen wurde mit drei stillen Liedern, die von einem Sopran-Trio vorgetragen wurden: " Meinen Frieden gebe ich euch" (Lars Tillenius),
"Meine Seele ist stille in dir" (Klaus Heizmann) und "Sei stille dem Herrn" (Felix Mendelssohn-Bartholdy
Dann folgte das" Menuett et Rondeau" (Henry Purcell), gespielt von der Instrumentalgruppe BI-Süd.
Anschließend wurde es sehr still im Raum, als alle dem Wortvortrag von Heidi Hüser: "Zeit zum Beten" lauschten
Nun kam wieder das Sopran-Trio zum Einsatz mit: "Von guten Mächten" von Dietrich Bonhoeffer," Liebe, die du mich zum Bilde" (Nach Kol. 3, 14-25)
und: "Er weidet seine Herde" aus dem Oratorium "Messias" von Händel.
Zwischen den Vorträgen gab Helmut Neumann und der Leiter der Instrumentalgruppe Hendrik Retzlaff immer wieder Erklärungen zu den Komponisten und Dichtern.
So war es einfach, sich in die Lieder einzufühlen.
Die Instrumentalgruppe leitete den etwas fröhlichere Abschnitt mit dem "Kanon in F" von Freiherr v. Radolt ein..
Wieder zog Heidi Hüser die Zuhörer in ihren Bann mit dem "Märchen von der traurigen Traurigkeit".
Im letzten Teil wurde von dem Trio "Jésu le Christ" in englisch und französisch vorgetragen (Jacques Berthier) sowie das
Kinderlied "Du hast uns deine Welt geschenkt" von Detlef Jöcker und "Du großer Gott" von Carl Boberg und die
Instrumentalgruppe begeisterte mit Werken von Richard Rudolf Klein, von G.F. Händel und von John Addison.
Zwischendurch durften die zahlreichen Besucher noch einmal Heidi Hüser lauschen, die ein Gedicht von der Wiederkunft Jesu vortrug.
Den Schlusspunkt setzte das Trio mit dem Volkslied "Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius
Als der letzte Ton verklungen war, gab es dann folgerichtig einen enormen Applaus.
Alle Zuhörer waren sich einig: Es war eine wunderbare Stunde, in der die Musik alle verzaubert und nachdenklich gestimmt hat.
Das Schlusswort und Gebet sprach Rainer Mittag.

H.I. / H.G.